Bischmisheim ist auf der Höh
nur eine Trennlinie

Ein herzliches Willkommen in Bischmisheim...

Bischmisheim

Bischmisheim ist ein Stadtbezirk der Landeshauptstadt Saarbrücken, im schönen Saarland gelegen. Der Ort liegt auf dem Höhenrücken rechts der Saar, etwa fünf Kilometer östlich der Innenstadt von Saarbrücken und gehört zu den ältesten Orten des Saarlandes. Bischmisheim ist einer der landschaftlich am schönsten gelegenen Stadtteile von Saarbrücken. Von der Stelle des Wasserhochbehälters auf der Gemarkung "Steinacker" bietet sich ein herrlicher Rundblick über weite Teile des Saarlandes und in das kaum sechs Kilometer entfernte Lothringen.

In diesem beschaulichen Stadtteil, der sich seine Identität über viele Jahre erhalten hat und dessen Entwicklung gepflegt wurde, leben heute etwa 4300 Einwohner. Nicht ohne Grund haben sich die "Bischmisser", wie die Einwohner im Volksmund genannt werden, den Wahlspruch "Bischmisheim ist auf der Höh!" auf die Fahnen geschrieben. Denn Bischmisheim ist nicht nur aus geographischer Sicht, sondern auch von sportlicher, kultureller und auch kulinarischer Seite auf der Höh'.

Das Wahrzeichen des Ortes ist unbestritten die Schinkelkirche. Das im Ortskern gelegene klassizistische Oktogon ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

Wer den Weg hoch nach Bischmisheim gefunden hat, weiß sehr genau, was der Ort ganzjährig zu bieten hat:

  • eine gute Infrastruktur, die die Bedürfnisse des täglichen Bedarfs abdeckt
  • ein breitgefächertes Vereinsangebot, das Aktivitäten für jeden Geschmack bereithält
  • traumhafte Wanderwege mit beliebten Ausflugszielen
  • interessante Veranstaltungen, wie zum Beispiel das Dorffest, das Erntedank- und Grumbeerfeschd oder der traditionelle Weihnachtsmarkt

Haben wir Sie neugierig gemacht? Dann wünschen wir Ihnen viel Spaß beim "Surfen" durch Bischmisheim!

News

28.03.17 - Bundesverdienstkreuz für unseren Mitbürger Werner Karg

Bundesverdienstkreuz für unseren Mitbürger Werner Karg

Kennen gelernt habe ich Werner Karg im Zusammenhang mit dem ungewöhnlichen Geburtstag unserer Gemeinde und dem ebenso ungewöhnlichen Streit, ob Bischmisheim 1996 vor 1400 oder vor 1500 Jahren erstmals urkundlich erwähnt wurde. An Hand vieler historischer Unterlagen konnte er im Rahmen der Feierlichkeiten beim 7. Dorffest den Nachweis führen, dass die Gemeinde mit 1400 Jahren zu den ältesten Dörfern im Saarland gehört. Schon da war mir aufgefallen, dass der damalige Leiter der Geschichtswerkstatt nichts dem Zufall überließ, sondern dass er sich bei seinen Recherchen nur auf belastbares Material verließ. Dieser „rote Faden“ zieht sich durch sein Leben und hat ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande - übrigens als eine der letzten Amtshandlungen von Bundespräsident Joachim Gauck - eingebracht. Im einer Feierstunde im Ministerium für Bildung und Kultur überreichte Kulturminister Ulrich Commercon Urkunde und Orden in Würdigung seines jahrzehntelangen ehrenamtlichen Wirken im Bereich Denkmalpflege. In der sehr persönlich gehaltenen Laudatio hob der Schafbrücker die Leistung des Bischmisheimers hervor: „Werner Karg hat sich auf vielfältige Art und Weise um die Heimatgeschichte seines Wohnortes und der Region verdient gemacht. Wir sind ihm zu großem Dank verpflichtet… Seine überaus bescheidene und stille Art sowie sein profundes Wissen um die Materie, gepaart mit dem Wunsch, dieses auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, prägen die hervorragende Zusammenarbeit des ehrenamtlich Tätigen mit dem Landesdenkmalamt.“

Bischmisheim verdankt Werner Karg und seiner Arbeit sowie der von gleichgesinnten Mitbürgern eine Reihe von Publikationen. Nach seiner verdienstvollen Tätigkeit als Baukirchmeister als Mitglied des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Bischmisheim war er mit der Innen- und Außenrestaurierung der Schinkelkirche befasst. Von 1992 bis 2014 war Karg als Mitbegründer und Leiter der Arbeitsgemeinschaft Ortsgeschichte Bischmisheim für viele Veröffentlichungen zur Lokal- und Regionalgeschichte verantwortlich. Aufsätze, Zeitungsartikel, Beiträge in Festschriften, Dokumentationen über die Grenzsteine seiner Heimatgemeinde und weit darüber hinaus - all das entstand teilweise nach harter körperlicher Feldarbeit und intensiver Recherche in den verschiedensten Archiven.

Bezirksbürgermeister Daniel Bollig und der Vorsitzenden des Kulturring Bischmisheim, Rolf-Dieter Ganz, schlossen sich den Glückwünschen an. Wir Bischmisser können stolz auf die Ehrung unseres Mitbürgers sein. Ganz erinnerte daran, dass kürzlich auf Initiative des Kulturrings ein Geschichtsstammtisch gegründet worden sei, der zumindest in bescheidenem Umfang die hervorragende Arbeit von Werner Karg fortsetzen wolle und schließlich durch sein verdienstvolles Wirken inspiriert worden sei. Ohne Werner Kargs wissenschaftlichem Anspruch auch nur annähernd gerecht werden zu können, sei der Kreis, der an den letzten besonders bewegten 100 Jahren im Leben der Gemeinde interessierte sei, z.Zt. dabei, mit Hilfe von Zeitzeugen als erstes größeres Thema das Wirtschafts- und Geschäftsleben seit dem 2. Weltkrieg wieder zu entdecken. Erste Ergebnisse sollten beim Zweiten Geschichtsstammtisch am 9. April 2017 (Bürgerhof Matze) vorliegen.

rdg.

03.03.17 - Aschermittwoch-Premiere gut gelungen

Aschermittwoch-Premiere gut gelungen

Das einhellige Urteil der annähernd 200 Gäste in der vollbesetzten Festhalle Bischmisheim lautete: „Es war e richtig scheener Omend.“ Die Veranstalter - der Kulturring Bischmisheim und die unter seinem Dach vereinigten Vereine der Gemeinde - hatten für diesen 1. UN!POLITISCHEN ASCHERMITTWOCH im Programm des bunten Abends und beim anschließenden kalten Buffet die richtige Mischung von Musik, Tanz, Gesang, (Mundart-) Wortbeiträgen, Interviews mit prominenten Bischmisheimern sowie eingelegten Heringen, verschiedenen Wurstsorten und Dipps gefunden. Noch Stunden nach den kurzweiligen etwas mehr als 90minütigen Darbietungen saßen die Bischmisser zusammen, ließen das Gesehene und Gehörte Revue passieren. Kurzum: sie fühlten sich bestens unterhalten. Was auch für den prominentesten Gast des Abends galt, Bezirksbürgermeister Daniel Bollig.

SPD-Bischmisheim und Kulturring - ein Gedanke

Ausgangspunkt war der Aschermittwoch vor einem Jahr, als die NPD in unserer Festhalle tagte. Die Reaktion war zweigeteilt: zunächst gab es eine Gegendemonstration zwischen Matze und Turnplatz, wo von Polizeikräften geschützt eine Kundgebung unter dem Motto „Bunt statt Braun“ stattfand. Zweiter Schritt: unabhängig voneinander buchten die Bischmisheimer SPD-Kollegen mit Bezirksrat Philipp Stalter und der Kulturring die Festhalle für den Aschermittwoch 2017. Aus zwei mach eins gleich 1. UN!POLITISCHER ASCHERMITTWOCH - von der Dorfgemeinschaft für die Dorfgemeinschaft. Die Säulen des Programms waren wie gewohnt und doch immer wieder begehrt und bewundert der Orchesterverein, der Sängerchor und Turnverein mit seinen Tanzformationen. Dazu sollten einige Überraschungsgäste auftreten.

Das Programm begann drei Minuten vor sieben, als die gudd Stubb schon fast bis auf den letzten Platz besetzt war. Unter Leitung von Michael Schmidt ging es schmissig los. Die Titel: Musik ist Trumpf; TSOP The Sound of Philadelphia; Boney M. Super Hits,; Y.M.C.A. und Thank you for the music. Viel Beifall für diesen munteren musikalischen Aufmacher. Kaum war der letzte Ton verklungen, machen Kai Hippchen, Frank Schley und Rolf-Dieter Ganz die Bühne frei für die „Six Teens“ des Turnvereins unter Leitung von Sandra Hippchen und Laura Fischer mit ihrer getanzten Version des Poptitels „Up Town Funk“. Ansage aus dem Hintergrund und schon stand der Vorsitzende des Kulturrings am Rednerpult. Rolf-Dieter Ganz nutzte den Übergang von „Faasenacht zu Bußgesang, von roter Nas zu Kreuz mit Asche“ zu einer gereimten Begrüßung aller Vereinsvertreterinnen und -Vertreter und aller übrigen Gäste. Ebenso gereimt ließ er einen Rückblick auf das letzte Jahr und die Höhepunkte folgen.

Es folgte der umjubelte Auftritt des gemischten Sängerchores. Unter der Stabführung von Friedel Hary (Ommersheim) interpretierten sie schwung- und stimmungsvoll die Lieder „Möge die Straße uns zusammenführen“, „Über den Deich“; „The Exodus Song“ sowie „One Moment in Time“. Eine erste Kostprobe von Bischmissa Mundart gab Horst E. Schmeer mit seiner „Geschicht’ vom Kanonehennrich“. Ihn vorzustellen, so Ganz, hieße Eulen nach Athen tragen oder Spanferkel zum Reinsche. Danach gab es wieder einen optischen und akustischen Schmaus mit dem zweiten Tanz der „Six Teens“, die sich für den zweiten Auftritt und den Titel „Grooving Bongos“ rasch umgezogen hatten.

Überraschungsgast Nr. 1 am Mikrofon von Rolf-Dieter Ganz war der Chef des 1. BC Bischmisheim, Frank Liedke, der somit an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrte. Die Badminton-Spieler des BCB - die den Namen unserer Gemeinde in alle Welt tragen - schicken sich derzeit an, im Finale der vier besten Teams Mitte Mai in Bad Hersfeld den nächsten Titel „Deutscher Mannschaftsmeister“ zu erobern. Da heißt es „Daumen drücken“. Für die kommende Saison kündigte Liedke eine besondere Verstärkung an: die Nr. 1 des ärgsten Konkurrenten TV Refrath, Fabian Roth.

Auf den weitgereisten Funktionär in Sachen Badminton folgte das Bischmisser Mäde, Heike Altpeter, die sich nach ersten schriftstellerischen Arbeiten mit mystischen Romanen jetzt auf die Spuren ihrer Heimat gemacht hat und ein erstes kleines Büchlein unter dem Titel „Früher und Heute“ mit Geschichten aus Bischmisheim veröffentlicht hat. Ihre Kostproben: „Als Stefan noch ein Schuljunge war“; „De Wirt unn die Mundart“, „Auf der Höh“ und „Gedanken zur heutigen Zeit“. Liebesbeweise zur Heimat aber auch eine nachdenklich stimmende Betrachtung zur aktuellen Lage unserer Gesellschaft.

Überraschungsgast Nr. 2 war ein junger Mann, der Bischmisheim lokal, regional und demnächst auch bundesweit vertreten wird: Mister Saarland 2017 - Pascal Kappés. Von ihm sagte Ganz, dass er ob als Fußballer u.a. in den Diensten des FV 09 oder als Model stets seinen Körper eingesetzt hat und einsetzt. Pascal verriet den Gästen in der Halle, dass seine Ex-Freundin ihn auf den Laufsteg „geschickt“ hat. Anfangs des Jahres gewann er die Wahl zum Mr. Saarland (siehe Fotos auf der Leinwand) und wird unser Land im Dezember bei der Wahl zum Mr. Germany vertreten. Der nächste Schritt seiner noch jungen Karriere führt ihn jetzt schon nach Berlin - wo erste Versuche im Schauspielfach anstehen. Grund genug, die Laufbahn des Ex-Rehbock auch künftig zu verfolgen.

„Hemmweh no Bischmisse“ bekundete Horst Schmeer bei seinem zweiten Vortrag - wieder in der Bischmissa Mundart, über die er bereits drei Broschüren veröffentlicht hat. Sein Schlusspunkt in Ermangelung eines Pfarrers war ein Gebet uff Platt. Kaum war der lang anhaltende Beifall verrauscht, kündigte der Kulturring-Vorsitzende an, dass in Kürze das Buffet geöffnet wird. Der reich gedeckte Tisch war dann auch das Ziel der vielen inzwischen hungrigen Gäste. Die Wartezeit vertrieben sie sich mit der Betrachtung der von Heike Hippchen liebevoll zusammengestellten Fotos aus Bischmisheim 2016 auf der großen Leinwand.

Letzte Worte des Vorsitzenden: Großer Dank an alle Helferinnen und Helfer für dieses schöne Fest: Philipp Stalter, Marie-Luise Wilhelm & Team, Rolf Hippchen, Rolf-Dieter Ganz, Fritz Lagaly, Kai Hippchen, Nadine Lang, Heike Hippchen, Hannelore Hamm, Werner Schwindt, Renate Lagaly, Corinna Miller & Team, Marlene Nemenich, Ingrid Deutsch, Frank Schley, Jan Mandernach…
Fazit nach dem Abbau und dem Abschmücken der Halle: Wer nicht dabei war, hat echt etwas verpasst!

rdg.

30.03.16 - Kulturring Bischmisheim jetzt auf Facebook...

Kulturring Bischmisheim jetzt auf Facebook...

Während der letzten Vorstandsitzung des "Elferrates" haben wir beschlossen, dass es eine gute Idee ist, wenn der Kulturring eine Facebook-Seite hat.

Und hier ist sie:
https://www.facebook.com/kulturringbischmisheim/

Ziel der Seite ist es, relevante Infos der Vereine und Institutionen, die dem Kulturring angehören, zu verbreiten.

Also schaut auch mal auf Facebook vorbei und teilt, likt und kommentiert...